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Herr Thomas Rettenmund

Am 5. Juli sind wir nach einem mehrtägigen Besuch von Lauwersoog aus dem Hafen Noordergat in L’oog ausgelaufen. WIe üblich startete ich den Motor vor dem Ablegen um diesen auf Betriebstemperatur kommen zu lassen. Wir konnten ohne jedes Anzeichen einer Störung rückwärts aus der Box fahren, wenden und vorwärts an den Steigern vorbei zur Ausfahrt gelangen. Wir hatten Gegenwind von ca. 5-6 Bft und eine Welle von max. 3/4 m gegen uns. Kurz nach der Ausfahrt wollte ich die Drehzahl des Motors auf ca. 1800 trm erhöhen, als plötzlich und ohne jede Vorwarnung der Motor abstellte.

Nach kurzem Schrecken machte ich was nötig ist, und löste sofort den Buganker (35 kg) und legte 20 Meter Stahlkette nach, was bei einer Wassertief von ca. 3,5 m hätte reichen müssen.

Darauf hin gab ich auf Kanal 10 eine Securite-Meldung ab, mit dem Hinweis dass wir in der Hafeneinfahrt Noordergat manöverierunfähig liegen und eine Behinderung darstellen.

Kurz danach stellten wir fest, dass der Anker auf dem Boden slippte, sich nicht festbeissen konnte und wir gegen die Uferbefestigung vor dem Hafenrestaurant trieben.
Damit war Gefahr für Schiff und Mannschaft gegeben und ich setzte auf K 10 ein PAN PAN-Meldung ab, die sofort von Küstenwache Schiermonnikoog bestätigt wurde. Auf K 5 wurde dann der Bergungseinsatz beschlossen und nach sehr kurzer Zeit mitgeteilt, dass ein RIB-Boot bereits zu uns unterwegs sei.
Es wurde höchste Zeit, denn inzwischen lagen wir noch ca. 10 Meter vor den Ufersteinen. Zwischen Notmeldung und Eintreffen des RIB von Bos Marines Services waren kaum 7 Minuten vergangen und die Escape schlug auch schon das erste Mal auf den Steinen und dem Seegrund auf.
Sehr schnell war eine Leinenverbindung installiert und ich konnte, unter Zug des RIB, auch den Anker wieder einholen und so wurden wir in den Museumshaven L’oog abgeborgen und aus der Gefahrenzone befreit.

Am Sonntag Morgen bemühte sich Herr Jelle Bos die Urache des Motorausfalls heraus zu finden. Schon bald stellte sich heraus, dass eine Schmelzsicherung des Elektrischen Relais, zum Abstellen des Motor, die Ursache war. Diese Sicherung war korrodiert, hatte mal zu heiss aber war nie durchgebrannt! Bei Inspektionsarbeiten also ein nicht sofort sichtbares Risiko dargestellt und dann auch prompt, im falschen Moment, den Motor unfreiwillig ausgeschaltet.

Wir hatten enormers Glück gehabt! Dank der sehr schnellen Koordination von Küstenwache, Bos Marine Services und der Tatsache, dass Herr Jelle Bos somit innert Minuten an der Escape lag wurde massiver Schaden verhindert.

Am Montag liessen wir die Escape auf dem Lift genau inspizieren und konnten feststellen, dass dank der sehr soliden Sohle der Ruderaufhängung und Kiel, ausser ein paar Kratzer, keine Schäden vorhanden sind. Ebenso hatte der 4 Blatt Propeller keine Spuren einer Beschädigung oer Berührung.
Wir konnten anschliessend die Rückreise nach Zwartsluis dann auch beruhigt antreten und auch während der zweitägigen Rückfahrt die Bestätigung bekommen, dass Welle, Propelle, Ruder absolut schadensfrei blieben.

Nochmals möchte ich die absolut professionelle Arbeit von Bos Marine Services, der Küstenwache Schiermonnikoog hervorheben und mich dafür bestens bedanken. Das war top Arbeit!

Freundliche Grüsse
Thomas Rettenmund

Bjorn Dunkerbeck

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